In 2020 keine EEG-Vergütung mehr?

Artikel vom 22. März 2019 | Kategorie : News

Volker Quaschning von der HTW Berlin hat im Rahmen des Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein eine Aktion gestartet. Unter dem Aktionsmotto #DerPVDeckelMussWeg ruft er zur Unterstützung im Kampf gegen den Zubaudeckel in der Photovoltaik auf. Nächstes Jahr könnte das Fallbeil für den Ausbau der Photovoltaik fallen: Erreicht die installierte Photovoltaikleistung 52 Gigawatt, sinkt die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bei allen neuen Dach- und Freiflächenanlagen bis 750 Kilowatt auf null.

Dies wird neue Solaranlagen auf Wohnhäusern wirtschaftlich komplett unattraktiv machen. Für Strom, der ab dann ins Netz eingespeist wird, gibt es dann keine EEG-Vergütung mehr. Im Gewerbebereich wird es dazu führen, dass die Größe neuer Anlagen durch alleinige Optimierung auf den Eigenverbrauch drastisch sinkt. Die Folge wäre ein Einbruch der Installationszahlen bei Photovoltaikanlagen im Dachbereich. Das Erreichen der Klimaschutzziele in Deutschland rückt damit in immer weitere Ferne.

Der 52-Gigawatt-Deckel bedroht nicht nur Photovoltaikunternehmen in Deutschland, die sich nach einem beispiellosen Verlust von 80 000 Arbeitsplätzen in den letzten Jahren gerade wieder anfangen zu erholen, der Deckel torpediert vielmehr sämtliche Klimaschutzbemühungen und damit die Interessen und die Lebensgrundlagen der jungen Generation.

Was bedeutet das für SIE?

Sofern Sie planen eine Photovoltaik-Anlage zu kaufen, empfehlen wir Ihnen sich jetzt in der ersten Jahreshälfte 2019 zu entscheiden und eine Bestellung zu tätigen. Je näher das Ausbauziel rückt, desto länger werden aktuell bereits die Lieferzeiten für Solar-Komponenten, wie z.B. Solarmodule und Wechselrichter.

Quelle: www.photovoltaik.eu

Unsere Hersteller